Epoxidharzgebundener Lamellenkühlkörper

Ein Kühlkörper, der durch Zusammenkleben der Bodenplatte und der Rippe eines Kühlkörpers mit Epoxidharz als Klebstoff hergestellt wird und bei dem die hohe Verbindungsstärke und gute Wärmeleitfähigkeit der Epoxidverbindung ausgenutzt wird.

Was ist ein epoxidgebundener Lamellenkühlkörper?

Epoxidharzgebundene Lamellenkühlkörper sind Wärmeableitungsvorrichtungen, die Epoxidharz verwenden, um die Lamellen fest mit der Kühlkörperbasis zu verbinden. Sie leiten die von elektronischen und anderen Geräten erzeugte Wärme effektiv ab, indem sie die Wärmeableitungsfläche vergrößern und eine gute Wärmeleitfähigkeit gewährleisten. Sie zeichnen sich durch einfache Verarbeitung, niedrige Kosten und hohe Verbindungsfestigkeit aus und finden breite Anwendung in der Elektronik.

Die Lamellen können aus Aluminium 1100 oder 6063 oder aus Kupfer gefertigt sein, und der Sockel kann aus Kupfer oder Aluminium bestehen. Diese Kombination verschiedener Materialien ermöglicht einen sehr einfachen Herstellungsprozess für den epoxidgebundenen Lamellenkühlkörper. Voraussetzung ist lediglich, dass das Epoxidharz eine ausreichend hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Dies ist ein Herstellungsverfahren mit flexiblem Design für den epoxidgebundenen Lamellenkühlkörper.

Eigenschaften von Epoxid-gebundenen Lamellenkühlkörpern

Praktische

Das Hauptmerkmal von mit Epoxidharz verklebten Lamellenkühlkörpern ist, dass sie bei heterogenen Materialien wie Kupfer und Aluminium keine Oberflächenvernickelung benötigen. Epoxidharz kann diese verschiedenen Metalle direkt verbinden, ohne dass zusätzliche Vernickelungsprozesse erforderlich sind. Das vereinfacht die Fertigungsschritte und senkt die Kosten.

Unbegrenzt durch Technologie

Im Gegensatz zu Profil- oder Druckgusskühlkörpern erfordern epoxidgebundene Lamellenkühlkörper keine hohen Formkosten. Sie ermöglichen freie Kombinationen ohne Einschränkungen hinsichtlich Lamellendicke und -abstand. Theoretisch gibt es keine Begrenzung hinsichtlich Höhe oder Platz, wodurch die Wärmeableitungsfläche durch diesen flexiblen Ansatz maximiert wird.

Hohe Klebekraft

Epoxidharz kann eine starke Verbindung mit verschiedenen Metallmaterialien (wie Aluminium, Kupfer usw.) eingehen, wodurch die Lamellen fest mit der Kühlerbasis oder anderen Komponenten verbunden werden und sichergestellt wird, dass sie sich aufgrund von Faktoren wie Vibration und thermischer Belastung bei langfristiger Verwendung nicht lösen. Außerdem wird die Stabilität der Wärmeableitungsstruktur gewährleistet.

Prozessanpassungsfähigkeit

Es besteht üblicherweise aus den Harzkomponenten A und B, die gleichmäßig gemischt und proportional gerührt werden. Es kann bei Raumtemperatur oder niedrigeren Temperaturen ausgehärtet werden, erfordert relativ geringe Anforderungen an den Produktionsprozess und lässt sich an verschiedene Fertigungsumgebungen anpassen. Darüber hinaus kann es die kleinen Lücken zwischen Lamellen und Verbindungselementen füllen, Maßfehler ausgleichen und die Gesamtebenheit und Abdichtung der Struktur verbessern.

Wie können wir diesen epoxidgebundenen Lamellenkühlkörper für unsere Kunden herstellen?

Erstens und vor allem können wir einfache und kostengünstige Formen verwenden oder moderne Laserschneidtechnologie einsetzen. Diese Verfahren ermöglichen uns die Herstellung von Aluminium- oder Kupferlamellen mit einer Dicke zwischen 0.1 und 2.0 Millimetern. Der Produktionszyklus für Formen und Stanzwerkzeuge beträgt in der Regel etwa zwei Wochen, was relativ schnelle Lieferzeiten für die Projekte unserer Kunden gewährleistet.

In der Regel werden Epoxidharzkleber aus den beiden Materialien A und B verwendet. Durch gleichmäßiges Rühren lassen sich die beiden Materialien gleichmäßig miteinander vermischen. Der Nachteil ist jedoch die relativ geringe Wärmeleitfähigkeit. Der Wärmeleitkoeffizient (K-Wert) liegt üblicherweise bei etwa 1.0 bis 1.5 W/(mK). Daher empfehlen wir dieses Verfahren nur mit Vorsicht.

Der mit dieser Art von Epoxidharz verbundene Kühlkörper ist eigentlich ein frühes Produktionsverfahren. Es entstand, um die Einschränkungen von Profilkühlkörpern bei der Herstellung von Lamellen mit bestimmten Höhen und Abständen auszugleichen und diente auch als Ergänzung zu Hartlöt- oder Lötverfahren. Dieses Verfahren ist relativ kostengünstig. Mit dem Aufkommen neuer Verfahren wie dem Skived-Fin-Kühlkörper-Verfahren wird dieses Verfahren mit Epoxidharz-Klebelamellen jedoch immer seltener eingesetzt.

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