Druckguss-Kühlkörper

Mithilfe der Druckgusstechnologie werden Aluminiumlegierungen und andere Metallmaterialien unter hohem Druck in Formen gespritzt, um Wärmeableitungskomponenten mit komplexen Strukturen zu bilden.

Was ist ein Druckguss-Kühlkörper?

Druckguss-Kühlkörper sind wichtige Träger für die Wärmeableitung in Industrie und Bauwesen. Mittels Hochdruck-Druckguss wird geschmolzenes Metall mit hoher Geschwindigkeit und hohem Druck in die Form gespritzt, um das Produkt zu formen. Ihr Hauptvorteil liegt in der hohen Flexibilität der Konstruktion. Durch Optimierung von Lamellendichte, -dicke und -anordnung lässt sich ein optimales Verhältnis zwischen Wärmeableitungsfläche und Raumnutzung erzielen. Sie eignen sich besonders für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Wärmeableitungseffizienz, wie beispielsweise bei elektronischen Geräten und Wärmemanagementsystemen von Batterien für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Durch die Verwendung leichter und hoch wärmeleitfähiger Materialien wie Aluminiumlegierungen wird bei gleichzeitig effizienter Wärmeableitung das Gesamtgewicht effektiv reduziert und den Leichtbauanforderungen moderner Geräte gerecht. Das integrierte Druckgussverfahren verleiht den Kühlkörpern zudem eine hervorragende mechanische Stabilität und hält Vibrationen und Stößen auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen stand.

Eigenschaften von Druckguss-Kühlkörpern

Druckguss-Kühlkörper werden üblicherweise für Kühlkörper in großen Mengen und mit einfacher Struktur verwendet und weisen eine relativ geringe Leistungsdichte auf, beispielsweise für Chips mit Leistungen von 5 Watt, 10 Watt oder 50 Watt. Sie werden hauptsächlich für Außenteile wie die Wärmeableitung von LEDs eingesetzt. Dank ihrer einfachen Struktur vervollständigen sie nicht nur die Lampenstruktur, sondern übernehmen auch die Funktion eines Kühlkörpers, vergrößern die Oberfläche und erfüllen sowohl strukturelle als auch Wärmeableitungsanforderungen.

Die in Druckguss-Kühlkörpern verwendeten Materialien bieten jeweils unterschiedliche Vorteile. Aluminiumlegierungen mit einer Wärmeleitfähigkeit von 180 – 230 W/(m·K) dominieren aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer robusten Korrosionsbeständigkeit und sind daher die erste Wahl. Magnesiumlegierungen eignen sich trotz höherer Kosten und Korrosionsanfälligkeit hervorragend für High-End-Anwendungen dank ihrer ultraleichten Dichte von 1.8 g/cm³ und einer Wärmeleitfähigkeit von 150 W/(m·K). Zinklegierungen, bekannt für ihre hervorragende Gießbarkeit, überwinden ihre Wärmeleitfähigkeitsbeschränkung von 110 W/(m·K) durch innovative Strukturdesigns und eignen sich perfekt für Unterhaltungselektronik.

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